Besetzung
Graf Warwick   Nico Frankus
Cauchon   Inka König
Jeanne   Tanja Riesterer
Stimme / Violine   Luka Fischer
Vater   Andrea Schill
Mutter   Sarah Renner
Der Ankläger   Isabel Sigrist
Der Inquisitor   Marianne Petersen
Bruder Ladvenu   Nora Schütze
Beaudricourt   Florian Schrempp
Agnes   Nadja Julier
Die kleine Königin   Judith Leible
Die Königin Yolande   Lisa Atmanspacher
Charles   Stefanie Mayer
Page / La Hire   Ana Dremel
Der Erzbischof   Mounia Kramcha
La Trémouille   Isabelle Maier
Der Henker / Souffleuse   Sarah Müller
Regie / Bühne / Kostüm   Susanne Franz
Licht- u. Tontechnik   MPTHG
Plakatentwurf   Michael Cherubim
Layout   Dominik Busching
Aufführungstermine   10.-12. & 14. März 2006
Aufführungsdauer   110 Minuten; 1 Pause
Aufführungsort   Theodor-Heuss-Gymnasium, Freiburg-St. Georgen,   Foyer
Uraufführung   14. Oktober 1953 in Paris
Aufführungsrechte   Gustav Kiepenheuer, Berlin


Eine Veranstaltung des Fördervereins des Theodor-Heuss-Gymnasiums






Zum Stück
Jehanne d?Arc, Jeanne, Jeanette, Jungfrau von Orléans,.... ein Mensch, der mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt - und neben Galilei wohl das bekannteste Opfer der Inquisition.

geboren: 6. Januar 1412, Domrémy/Lothringen
verbrannt: 30. Mai 1431, Rouen
rehabilitiert: 7. Juli 1456, Notre Dame/Paris
heiliggesprochen: 16. Mai 1920, Papst Benedikt XV./ Rom

Die amtlichen Protokolle ihrer Prozesse sind im Nationalarchiv in Paris erhalten. Kein anderer Lebenslauf jener Zeit ist so sicher und ausführlich bekannt wie der ihre. Den Jahren nach ein bloßes Kind, ein armes Landmädchen, befreite sie im hundertjährigen Krieg ihr Land von der Belagerung Englands. Mit 19 Jahren verbrannte man sie auf dem Scheiterhaufen. Ketzerei und Aufruhr wurden ihr vorgeworfen. Der französische König, dem sie die Krone aufs Haupt gesetzt hatte, sah untätig und gleichgültig zu. 25 Jahre später lässt er den Prozess wieder aufnehmen, um seine Krönung zu legitimieren. Jeanne wird rehabilitiert. 500 Jahre später wird das Fehlurteil auch von der Kirche zurückgenommen und Jeanne d'Arc heilig gesprochen. Das Stück rekonstruiert die Geschichte der Jungfrau von Orléans in Form einer Gerichtsverhandlung. Im Laufe der Beweisaufnahme werden die Figuren ihrer Vergangenheit lebendig. Im zweiten Teil folgt der Prozess selbst, das Todesurteil und - bereits zu Beginn der Geschichte als zwangsläufiges Ende klar - die Hinrichtung. Vor diesem Ende gibt es jedoch eine Unterbrechung...


Presse

"...in der Mitte eine zarte Jeanne mit aufmüpfigem Gesichtsausdruck (bewegend authentisch: Tanja Riesterer) In den folgenden, temporeichen 110 Minuten ...gibt es tief berührende Momente: So steht die kleine Lerche am Ende siegreich mit erhobener Lanze - ihre Hinrichtung fällt einfach aus. Mit Konzentration und Spielfreude sind alle 18 Mittel - und Oberstufenschüler bei der Sache... getragen wird diese Inszenierung von einer wunderbaren Jeanne!
(Badische Zeitung, 14.3.2006)

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